Mach dich modular!

Ab durch den Dschungel der Berufe

Das dreitägige Jugend-Festival war zum ersten Mal schon vor der Veranstaltung ausverkauft und auch Petrus sorgte mit Wohlwollen dafür, dass alle auf der glückseligen Sonnenseite standen. Rund 30.000 Besucher waren vor Ort und besuchten neben einer Vielzahl von gebotenen Live-Konzerten auch das bemerkenswert vielseitige und bunte Rahmenprogramm. Als Rekord wurde dabei die Beteiligung von über 450 ehrenamtlichen Helfern verbucht – „Chapeau und ein ganz großes Lob an alle Beteiligten, die dieses Festival zu einer Perle im sommerlichen Festival-Kalender machten“, so Danny Schmolke, Marketingleiter der IHK Akademie Schwaben.
Die IHK Schwaben und IHK Akademie Schwaben präsentieren sich zum zweiten Mal den Besuchern des Modular Festivals, mit erweitertem Standkonzept. Im Mittelpunkt stand erneut die 3,20 Meter hohe und 260 Kilogramm schwere Skulptur aus Stahl, die Teilnehmer des gewerblich-technischen Bildungszentrums Augsburg-West der Akademie bereits im letzten Jahr für das Modular Festival gefertigt haben. Rund um die nun begrünte, "lebendig" gewordene Skulptur wurden unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit vielfältige Wege der beruflichen Aus- und Weiterbildung vermittelt, mit dem Ziel, dem Festival-Besucher einen konkreten Weg im „Dschungel der Berufe“ aufzuzeigen.
Über interaktive Berufswahltests im eingerichteten Tablet-Dschungel konnten  die über 2.500 Standbesucher herausfinden, welcher Ausbildungsberuf am besten zu ihnen passt und wurden fortführend über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten beraten. Mit dem Einsatz einer Fotobox wurde den Besuchern gleich ihr persönliches Erinnerungsfoto mitgegeben (teils auch auf Facebook hochgeladen). Auch die eigens für die Veranstaltung produzierten LED-Armbänder erfreuten sich großer Beliebtheit, da sie zum Takt der Musik blinkten – „das ist ja der Shit“, so ein junger Festivalbesucher.
Da das Festival nun jedoch zum letzten Mal im Wittelsbacher Park stattgefunden hat (ab 2019 voraussichtlich im aufstrebenden Gaswerkareal), wurde kurzerhand beschlossen, die Skulptur als Denkmal dem Stadtjugendring zu überlassen und sie weiterhin im Park auszustellen – als nachhaltiges Erinnerungsstück an eine wunderbare Zeit im Herzen der Stadt. ds
Fotos: Bernd Jaufmann